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In der Regel am zweiten Mittwoch 18 Uhr

Das Taizékreuz

Das typische Kreuz aus der Kirche in Taizé hat die Klinikseelsorge eigens von einem Zimmermann nachbauen lassen. Es liegt umgeben von Kerzen vor dem Altar bei den Andachten

In vielen Gemeinden in Minden und Umgebung werden sie immer wieder gefeiert, nun auch im Klinikum. Erstmals am Mittwoch, den 14. November, gefeiert, folgt es nun monatlich mittwochs um 18 Uhr in der Kapelle, das nächste Mal am 12. Dezember und im Januar am 16.01. (sonst während der Wintermonate bis März immer am 2. Mittwoch):
Es sind Ökumenische Taizé-Abendgebete nach einer besonderen Form, die in einer Kommunität in Burgund in Frankreich sich seit der Nachkriegszeit durch Jugendliche in die ganze Welt verbreitet haben.
Der Krankenhauspfarrer, Oliver Vogelsmeier, reiste selbst in diesem Sommer an den Ursprungsort dieser Bewegung in Taizé und war tief beeindruckt von dort wieder gekommen. „Menschen aller Konfessionen, auch nicht konfessionell gebundene, ob jung oder alt, aus allen Nationen singen und beten dort oder halten zu tausenden gemeinsame Zeiten der Stille ein. Ein Durst wird dort gestillt einer urmenschlichen Sehnsucht, die sonst kein Konsum, kein Rausch und kein Sinnangebot unserer modernen Gesellschaft so nachhaltig erfüllen kann“, so Vogelsmeier.
Das Klinikum ist seiner Meinung nach ein Ort, an dem auch Menschen unterschiedlichster Herkünfte und Weltanschauungen in ihrer existentiellen Not mit ihren Angehörigen ungestillte Sehnsüchte haben. Sehnsüchte, die durch Krankheit entstehen und solche, die selbst ein Teil der Krankheit sind oder auch krank machen.
Alle Gottesdienstangebote in der Kapelle ob mittwochs um 18 Uhr oder an den Wochenenden versuchen, darauf eine Antwort zu geben. Aber Vogelsmeiers Amtskollegin Melanie Drucks ist sicher, dass ein Taizé-Abendgebet durch einfache mehrstimmige Gesänge, die Besucher von außerhalb singen, begleitet von Cello, Violine, Flöte und Klavier heilsame Wirkung entfalten kann. Auch die Stille sei wichtig, aber nicht eine bedrückende auf einsamen Patientenzimmern, sondern die bewusst in Andacht geteilte.
Nach der Andacht von circa 45 Minuten wird wie in Taizé einfach noch eine Weile weiter gesungen, während die Geistlichen noch im Hintergrund eine Möglichkeit der Salbung und Segnung oder eines kleinen Seelsorgegesprächs mit Gebet anbieten.
Geplant ist eine Wiederholung jeweils am zweiten Mittwoch eines Monats (im Januar etwas später am 16.01.) während der Winterzeitmonate und soll bei gutem Zuspruch zu einem regelmäßigen Angebot der Klinikseelsorge für alle Patienten, Angehörige und Besucherinnen von außerhalb werden.